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Gefriergeräte

Pausenlos Höchstleistungen für umfangreiche Vorratshaltung.

Altenative Bildbeschreibung

Tiefkühlgeräte erlauben es, bei preiswerten Angeboten schon auf Vorrat einzukaufen oder generell größere Mengen Lebensmittel langfristig aufzubewahren.

Damit eine solche Sparmöglichkeit nicht zum Bumerang wird, sollte man sich für energieeffiziente Gefriergeräte entscheiden. Die Kühl- und Gefriergeräte zählen zu den Akkordarbeitern in der Küche, denn sie laufen ohne Unterbrechung. Hat man sich hier einen Stromfresser ins Haus geholt, bleibt von der Ersparnis beim Einkauf nichts mehr übrig.

Energieeffizienzklassen

Die besten Energieeffizienzklassen für Gefriergeräte sind die Klassen A++ oder sogar A+++. In den Klassen A bis A+++ finden sich mittlerweile 90 % aller Geräte wieder. Oder anders gesagt: ein Gefiergerät mit einer schlechteren Energieeffizienzklasse als A verbietet sich schon von selbst. Da mit einem A+++-Gerät aber bis zu 60 % gegenüber einem Modell der Klasse A eingespart werden kann, sollte man auch hier vergleichen.

Sparrechner

Durch den unterbrechungslosen Betrieb tragen Gefrier- wie auch Kühlgeräte einen erheblichen Anteil am Gesamtverbrauch der Haushaltsgeräte. Dementsprechend schnell machen sich selbst kleine Unterschiede im Verbrauch bemerkbar.

Vorgaben:

Euro

Jährliche Energiekosten:

Hinweis: Die angegebenen Daten basieren auf von uns ermittelten Durchschnittwerten. Für die Fehlerfreiheit und Genauigkeit der im Rechner enthaltenen Informationen kann keine Gewähr übernommen werden. Eine jederzeitige Änderung bleibt vorbehalten.

Basierend auf den mittleren jährlichen Verbrauchswerten.

Energielabel

Das neue Energielabel bietet auf einen Blick alle relevanten Daten, die Sie brauchen, um Geräte miteinander zu vergleichen.

Je nach Aufstellort ist der Wert der Geräuschemission evtl. zu Gunsten einer besseren Energieeffizienz zu vernachlässigen. Man sollte dabei aber nicht aus dem Auge verlieren, dass Geräte mit einem größeren Fassungsvermögen auch einen etwas höheren Energiebedarf haben. Das Energielabel hilft, diese Werte schnell und unkompliziert zu vergleichen und in Relation zu setzen.

 

Einsparungen

Die Hersteller haben in den vergangenen Jahren ihre Geräte noch weiter verbessert. Effizientere Kompressoren und eine optimierte Isolation führen dazu, dass Geräte bis in die beste Energieeffizienzklasse A+++ aufsteigen konnten.

Ein anschauliches Beispiel: Ein Gefrierschrank mit etwa 230 l Volumen benötigte 1993 durchschnittlich 550 kWh im Jahr. Die effizientesten Geräte begnügen sich heute mit nur 195 kWh. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 17 Cent/kWh sparen Sie mit dem Tausch jährlich etwa 60 € Stromkosten.

0,54 kWh
1996
2011

Tipp 1 - Temperatur richtig einstellen

Die ideale Temperatur für die dauerhafte Lagerung der Lebensmittel liegt bei -18 °C. Dieser Wert sollte auch nicht weiter unterschritten werden, da dadurch keine Verlängerung der Haltbarkeit, sondern nur eine Steigerung des Energieverbrauchs erreicht wird.

Viele Geräte verfügen heute über Schnellfrost-Funktionen mit denen sich die Temperatur kurzfristig noch weiter absenken lässt - beispielsweise dann, wenn neuer Inhalt zugegeben wird. Diese Funktion sollte aber auch nur für einen begrenzten Zeitraum eingesetzt werden, um die Stromkosten nicht in die Höhe zu treiben.

Auch hier gilt: je höher die Umgebunstemperatur, desto höher auch der Energieaufwand, um die Temperatur im Inneren zu halten. Schon 1 °C kann hier den Energieverbrauch um 4-8 % steigern.

Tipp 2 - Reifbildung vermeiden

Je häufiger Sie die Tür öffnen, desto mehr feuchte Umgebungsluft dringt in den Frostraum ein. Diese schlägt sich dann als Reif im Innenraum nieder. Wenn diese Schicht zu dick wird, kann die Kälte den Inhalt nicht mehr erreichen, und der Energieverbrauch steigt. Regelmäßiges Abtauen war da lange die einzige Gegenmaßnahme.

Heute haben viele Gefriergeräte noFrost-Systeme, mit denen Sie das Gerät nicht mehr abtauen müssen. Dadurch haben Sie eine gleichbleibend gute Gefrierleistung - denn schon eine 1 mm dicke Schicht reicht, um diese deutlich zu reduzieren.

Tipp 3 - Richtig schließen und einräumen

Noch mehr als beim Kühlschrank gilt bei Gefriergeräten: die Tür nicht unnötig öffnen und nicht lange offen stehen lassen. So vermeiden Sie eine neue, energieintensive Anfrierphase und gefrorenes Kondenswasser.

Deswegen ist es auch wichtig, dass die Tür immer fest verschlossen ist. Kann die Kälte dauerhaft entweichen, muss das Gerät ununterbrochen arbeiten, um die Temperatur zu halten. Vergessen Sie dabei nicht, gelegentlich einen Blick auf die Dichtungen zu werfen: Hier können sich leicht Verschmutzungen oder Einfrierungen bilden, durch die das System undicht wird.

Tipp 4 - Ungenutzter Gefrierraum kostet Geld

Auch wenn es verleitet: kaufen Sie ein Gefriergerät nur in der Größe, die Sie auch tatsächlich brauchen. Denn je größer das Fassungsvermögen, desto größer in der Regel auch der Energiebedarf. Wenn Sie das Gerät also nur halb befüllen, verwenden Sie 50 % der Energie darauf, Luft kühl zu halten.

Je nach Bedarf sollte man von 50-80 Litern Nutzinhalt pro Person im Haushalt ausgehen. Bevorraten Sie hier die Ernte des heimischen Gartens, können Sie auch etwa 100 Liter pro Person kalkulieren. Behalten Sie dabei immer Auge, dass eine Gefriertruhe pro 100 Liter Innenraum jährlich etwa 200 kWh Strom verbraucht.

Tipp 5 - Gefriertruhe oder -schrank?

Was ist Ihnen wichtiger - Übersicht oder Energieeffizienz? Denn hier liegen die Hauptunterschiede.

Bauartbedingt verbrauchen Gefriertruhen bis zu 15 % weniger Energie. Denn durch die aufliegende Tür kann weniger Kälte entweichen, und beim Öffnen fließt die schwere kältere Luft nicht aus dem Gerät und wird durch die leichtere wärmere Luft ersetzt.

Bei einem Gefrierschrank haben Sie dafür den Vorteil, dass die eingelagerten Lebensmittel in der Regel sortiert und leichter zugänglich sind. Welches Gerät für Sie besser ist, sollten Sie vor dem Kauf entscheiden.


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